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Co-Selling: Gemeinsamer Vertrieb von Anbieter und Partner

Stand: Juni 2026ChannelVertrieb
Co-Selling: Gemeinsamer Vertrieb von Anbieter und Partner
Auf einen Blick

Beim Co-Selling arbeiten Anbieter und Partner im Vertrieb aktiv zusammen, statt nur Leads weiterzuleiten. Gemeinsame Pitches, geteilte Accounts und abgestimmte Provisionsmodelle. Im DACH üblich bei Beratungshäusern, Systemhäusern und strategischen Software-Allianzen.

Definition
Co-Selling ist eine Vertriebsform, bei der zwei Anbieter (Hersteller plus Partner oder zwei Hersteller) gemeinsam einen Endkunden bearbeiten und Umsätze nach festgelegtem Schlüssel teilen.

Typische Co-Selling-Modelle

  • Account-Mapping: beide Seiten gleichen ihre Pipeline ab und identifizieren Überlappungen.
  • Joint-Pitch: gemeinsamer Termin beim Kunden mit klar verteilten Rollen.
  • Solution-Bundling: kombiniertes Angebot, gemeinsamer Vertrag.
  • Channel-Resell: Partner verkauft Anbieter-Produkt mit eigener Marge.

Tools für Co-Selling

Account-Mapping-Tools wie Crossbeam und PartnerTap automatisieren den Datenabgleich. PRM-Lösungen ergänzen das mit Provisionsmanagement und Deal-Routing.

Häufige Fragen

Worin liegt der Unterschied zu Referral?

Beim Referral gibt der Partner nur einen Tipp. Beim Co-Selling ist er aktiv im Sales-Cycle eingebunden, oft mit eigener Verantwortung für Teile des Pitches.

Inhalt geprüft und aktualisiert am 17. Juni 2026 durch die referrion Redaktion. Quellen: interne Plattform-Daten aus dem referrion-Netzwerk sowie offizielle Verbands- und Rechtsquellen aus dem DACH-Raum.

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