- Definition
- Conversion-Tracking bezeichnet die Erfassung und Zuordnung von Conversion-Events (Lead, Abschluss, Folgeumsatz) zu einem konkreten Marketing-Kanal oder Empfehlenden.
Tracking-Methoden im Vergleich
- Cookie-basiert: einfach, aber durch ITP/ETP nach 7 Tagen weg. Untauglich für B2B.
- LocalStorage: laenger haltbar (~180 Tage), aber an Domain gebunden.
- Server-Side-Pixel: cookielos, datenschutzfreundlich, lange Persistenz.
- Code-basiert: Empfehlender teilt manuell Code, Kunde gibt ihn ein.
B2B-Standard ist eine Kombination aus Server-Side-Pixel und Code-Eingabe als Fallback.
Cross-Domain-Tracking
Empfehlende leiten oft auf die Anbieter-Domain weiter. Damit das Tracking überlebt, muss der Click-ID-Parameter in die URL geschrieben und auf der Zielseite ausgelesen werden. Tools wie referrion-Pixel übernehmen das automatisch.
Attributionsfenster
Im B2B sind 180 Tage Standard, weil Vertriebszyklen bei Software oft 3-6 Monate dauern. Kürzere Fenster führen zu nicht zugeordneten Abschlüssen und Frust bei Partnern.
Häufige Fragen
Brauche ich ein Cookie-Banner für Conversion-Tracking?
Nicht zwingend. Cookielose Pixel ohne Personenbezug (z.B. referrion-Pixel) sind ohne Consent zulaessig, da sie nur einen Empfehlungscode zwischen Domains weiterreichen.
Wie lang sollte das Attributionsfenster sein?
Im B2B mindestens 90, idealerweise 180 Tage. Bei Enterprise-Verträgen auch 365 Tage. Bei B2C reichen 30-60 Tage.