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Provisionsstaffel: Steigende Provisionssätze ab Umsatzschwellen

Stand: Juni 2026Provisionen
Provisionsstaffel: Steigende Provisionssätze ab Umsatzschwellen
Auf einen Blick

Eine Provisionsstaffel erhöht den Provisionssatz, sobald ein Partner bestimmte Umsatz- oder Deal-Schwellen erreicht. Sie ist ein wirksamer Anreiz, weil Top-Partner überproportional belohnt werden und Mittel-Partner einen Grund haben, mehr zu liefern.

Definition
Eine Provisionsstaffel ist ein Provisionsmodell, das den auszuzahlenden Prozentsatz mit steigender Leistung des Empfehlenden erhöht (z.B. 10 Prozent bis 50k Jahresumsatz, 15 Prozent ab 50k, 20 Prozent ab 200k).

Rechenbeispiel

Beispiel-Staffel (jährlicher Reset):
  0 - 50.000 EUR Umsatz: 10 Prozent Provision
  50.001 - 200.000 EUR: 15 Prozent (auf Umsatz oberhalb der Schwelle)
  > 200.000 EUR: 20 Prozent

Partner mit 250.000 EUR Jahresumsatz erhält:
  50.000 * 10% + 150.000 * 15% + 50.000 * 20% = 5.000 + 22.500 + 10.000 = 37.500 EUR

Marginal- vs. Voll-Staffel

Marginal-Staffel: höherer Satz gilt nur auf den Umsatz oberhalb der Schwelle (Standard, fair). Voll-Staffel: höherer Satz gilt rückwirkend auf den gesamten Jahresumsatz (riskant, aber starker Anreiz). Voll-Staffeln führen zu Sprung-Effekten und sind buchhalterisch aufwendig.

Reset-Logik

Standard ist jährlicher Reset zum 01.01. Manche Anbieter rollen die Schwellen quartalsweise oder pro Vertragslaufzeit. Klar dokumentieren, sonst Streit.

Häufige Fragen

Sind Provisionsstaffeln rechtlich erlaubt?

Ja, solange sie im Partnervertrag transparent geregelt sind und keine überraschende Klausel darstellen (AGB-Recht).

Inhalt geprüft und aktualisiert am 17. Juni 2026 durch die referrion Redaktion. Quellen: interne Plattform-Daten aus dem referrion-Netzwerk sowie offizielle Verbands- und Rechtsquellen aus dem DACH-Raum.

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