- Definition
- Ein Partner-Portal ist die zentrale Software-Plattform, über die Partner Deals registrieren, Provisionen einsehen, Assets abrufen und mit dem Anbieter kommunizieren.
Kern-Features
- Deal-Registrierung: Formular mit Firma, Kontakt, Deal-Volumen, Timing. Lead-Protection-Bestätigung binnen 48h.
- Provisions-Übersicht: was ist offen, was ausgezahlt, historische Übersicht.
- Sales-Assets: Pitch-Decks, Fallstudien, Preise, One-Pager. Immer aktuell.
- News-Feed: Produkt-Updates, neue Fallstudien, Partner-Highlights.
- Support-Kanal: klarer Weg für Fragen.
Nice-to-have-Features
- Reporting-Dashboards: Konversions, Pipeline-Wert
- MDF-Request-Formular: Marketing-Budget-Anfrage
- Zertifizierungs-Tracks: Online-Trainings mit Prüfung
- Community-Feed: Partner sehen Aktivitäten anderer Partner
- CRM-Sync: bidirektionale Übergabe mit HubSpot, Salesforce, Pipedrive
Build vs. Buy
Eigenbau lohnt sich fast nie unter 500 aktiven Partnern. Bestehende Lösungen (Referrion, PartnerStack, Impartner, Allbound) bieten alle Kern-Features Out-of-the-Box. Focus auf Konfiguration, nicht Custom-Development.
Typische Fehler
- Portal ohne Deal-Registrierung: Channel-Konflikte entstehen sofort
- Provisions-Daten nur in Excel: Partner-Vertrauen leidet
- Zu komplexe UI: Portal wird nicht genutzt, Partner mailen alles
- Fehlende Mobile-Ansicht: Partner arbeiten oft unterwegs
Ohne Deal-Registrierung im Portal entstehen früher oder später Channel-Konflikte mit dem eigenen Direct-Sales. Partner verlieren Vertrauen, Programm scheitert.
Häufige Fragen
Ab wann brauche ich ein Portal?
Ab ca. 20 aktiven Partnern. Darunter reicht Excel plus CRM-Feld.
Was kostet ein Portal?
Standard-Software 200-1000 Euro/Monat je nach Partner-Anzahl. Eigenbau 40-100k Euro plus laufende Wartung.
